Alte Musik in Schloss Schleißheim 2018

Le Nuove Musiche in Zusammenarbeit mit dem Kulturteam der Gemeinde Oberschleißheim und dem Bayerischen Nationalmuseum; gefördert vom Bayerischen Kultusministerium. Partner der Reihe Alte Musik in Schloss Schleißheim: Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg.

Karten zu Euro 18,oo auf allen Plätzen (Studierende Euro 9,oo). Bestellung an post@musiche.de (ohne VVK-Gebühr)

Hortulus Conclusus

24. Juni 2018, 16 Uhr,  Schloss Lustheim (im Park von Schleißheim)

Hortulus Conclusus

Stefanie Wagner, Sopran – Stefan Schneider, Tenor

Franziska Görg, Josuke Kurihara, Johanna Oelmüller-Rasch, Charlotte Schwenke, Viola da gamba

Thomas Boysen, Laute – Friederike Heumann, Viola da gamba und Leitung

Musik von Erasmus Widmann aus „Musicalisch Kurtzweil“ und „Musicalischer Tugendtspiegel“

Programm:

Erasmus Widmann (1572 – 1634)

aus Neue Geistliche Teutsche und Lateinische Motetten,1619

„Wahrlich, ich sage euch“ à 6

„Beati Omnes“ à 4

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aus Gantz Neue Cantzon, Intraden, Balletten und Courranten, 1618

Cantzon VI à 5

aus Piorum Suspiria, 1629

„Jesu dulcis, suspiria“ à 3

„Jesu sub sancta vulnera” à 3

aus Gantz Neue Cantzon, Intraden, Balletten und Courranten, 1618

Cantzon X à 5

aus Musicalischer Tugendtspiegel 1613

„Amphion“ à 5

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aus Neue Geistliche Teutsche und Lateinische Motetten,1619

„Gelobet sei der Herre“ Prima pars à 6

„Herr, was ist der Mensch“ Altera pars

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aus Musikalischer Tugendtspiegel 1613

und Gantz Neue Cantzon, Intraden, Balletten und Courranten, 1618

Intrada XXI · Dantz XXXI · Intrada XXIII · „Tantz“ · Gagliarda XXVI · Courranta XXXI

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aus Musicalisch Kurtzweil, 1. Teil, 1611

„Viel heimlich Pein“ – Dantz à 4

„Brüderlein, weich nicht von mir“ à 4

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aus Gantz Neue Cantzon, Intraden, Balletten und Courranten, 1618

Intrada XVIII

Gagliarda XXXVII

Gagliarda XXXVI

aus Musicalisch Kurtzweil, 1. Teil, 1611

„Die jetzig Zeit“ à 4

„Weh, ach weh, mir ist durchschossen“ à 5

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29. Juni 2018, 20 Uhr, Königsbau der Residenz München

Wandelkonzert in den königlichen Appartements

Emily Deans, Violine – Tung OuYang, Viola

Duos von Alessandro Rolla und Louis Spohr

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1. Juli 2018, 16 Uhr, Schloss Lustheim im Park von Schleißheim

The Beggar´s Ensemble

Augustin Lusson, Barockvioline – Daria Zemele, Cembalo – Mathias Ferre, Viola da gamba

Musik von Richard Jones und Joh. Chr. Pepusch

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8. Juli 2018, 16 Uhr, Schloss Lustheim im Park von Schleißheim

Ava de Araujo Madureira, Barockvioline – Johannes Berger, Cembalo

Sonaten von Francesco Maria Veracini, Francesco Antonio Bonporti, J.S. Bach u.a.

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Sonntag, 15. Juli 2018 · 16 Uhr · Schloss Lustheim

Friederike Heumann

Friederike Heumann, Viola da gamba

Fred Jacobs, Laute

Pièces de viole von Antoine Forqueray (1672-1745), Marin Marais (1656-1728), Suiten von Robert de Visée

Friederike Heumann studierte Viola da gamba an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jordi Savall und Paolo Pandolfo. Sie schloss ihre Ausbildung mit einem Solistendiplom für Alte Musik ab. Anschließend war sie Stipendiatin an der Cité Internationale des Arts in Paris und lebte dort mehrere Jahre als freischaffende Musikerin. Als Solistin und als Gast von Ensembles wie Hesperion XXI und Le Concert des Nations (Jordi Savall), Concerto Vocale (René Jacobs), Le Concert d´Astrée (Emmanuelle Haïm), Les Arts Florissants (William Christie), Ensemble Café Zimmermann, Le Poème Harmonique, Lucerne Festival Orchestra (Claudio Abbado), Royal Concertgebouw Orchestra, Bayerische Staatsoper München, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Montréal Symphony Orchestra und Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Berliner Barocksolisten u.a. ist sie in ganz Europa, Kanada, Brasilien, Japan, den USA und Israel zu hören.

Mit ihrem Ensemble Stylus Phantasticus ist sie Gast vieler internationaler Festivals, sowohl mit Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts, als auch unter Mitwirkung von Gesangssolisten wie u.a. María Cristina Kiehr, Victor Torres, Roberta Invernizzi, Andreas Scholl, Damien Guillon, Claire Lefilliâtre und Furio Zanasi.

Unter Friederike Heumanns künstlerischer Leitung erschienen bei Accent 2010 “Hortus Musicus – der Musikgarten des Johann Adam Reincken”, sowie 2007 „L´Harmonie des Nations“ – Musik aus der Zeit des Kurfürsten Max Emanuel. Diese Aufnahme wurde mit dem “Diapason d´or” und den “4 clés de Télérama” ausgezeichnet. Auch frühere Aufnahmen sind von der internationalen Kritik mit großer Begeisterung und vielen Auszeichnungen aufgenommen worden (Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique, 10 de Répertoire/Classica, 5 Étoiles de Goldberg, 4 clés de Télérama ffff ):

„Solo a viola di gamba col basso“ – Sonaten für Viola da gamba von Carl Philipp Emanuel Bach (Alpha 2005); „Ciaccona – il mondo che gira“ mit Kammermusik von Dietrich Buxtehude (Alpha 2004); „Why not here“, Musik für zwei Lyra-viols, mit ihrer Duopartnerin Hille Perl (2004); „Zeichen im Himmel“, die erste Einspielung von Musik Philipp Heinrich Erlebachs, mit Stylus Phantasticus und Victor Torres (Alpha 2002), das Soloalbum „Il vero Orfeo” (Accent 2012): Arcangelo Corellis op. V in Bearbeitung und Imitation.

Beim internationalen Wettbewerb “Premio Bonporti” in Rovereto wurde Friederike Heumann mit dem Ensemble Le Nuove Musiche mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Sie unterrichtet Viola da gamba an der Musikhochschule Würzburg.