aktuelle Konzerte

Alte Musik in Schloss Schleißheim 2017

Residenzwoche 2017

Sonntag, 23. Juli 2017 · 16 Uhr · Schloss Lustheim (im Park von Schleißheim)

Ensemble Interrogatio

Ensemble Interrogatio

Filip Rekieć, Barockvioline –  Sofija Grgur, Cembalo

Le Nuove Musiche in Zusammenarbeit mit dem Kulturteam der Gemeinde Oberschleißheim und dem Bayerischen Nationalmuseum; gefördert vom Bayerischen Kultusministerium. Partner der Reihe Alte Musik in Schloss Schleißheim: Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg.

Karten zu Euro 18,oo auf allen Plätzen (Studierende Euro 9,oo). Bestellung an post@musiche.de (ohne VVK-Gebühr, Versand gegen Rechnung) oder bei MünchenTicket

Telefonische Reservierung 089/36 79 28

Programm

Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) : Solo I – TWV 41:F3

aus 12 Solos à Violon ou Traversiere avec la Basse chiffré (Hamburg 1734)

Marco Uccellini (1603-1680): Sonata II, „detta la Luciminia contenta“

aus Sonate, correnti et arie, Op.4 (Venetia 1645)

Arcangelo Corelli (1653 – 1713): Sonate No. 5 g-Moll

aus Sonate per Violino Op. 5 (1700)

Johann Sebastian Bach (1685 -1750): Chromatische Fantasie und Fuge D-Moll BWV 903

Johann Sebastian Bach: Sonata für Violine und Basso Continuo G-Dur, BWV 1021

Ensemble

Das Ensemble Interrogatio ist ein junges Ensemble, dessen Schwerpunkt auf Barockmusik mit historischen Instrumenten liegt. Das Ensemble wurde im Oktober 2014 von Sofija Grgur und Filip Rekie

aus einer mehrjährigen musikalischen Zusammenarbeit gebildet. Die Musiker aus verschiedenen Ländern haben sich über das gemeinsame Interesse und die Leidenschaft für Historische Aufführungspraxis zusammengefunden. Das Ensemble bietet ein umfangreiches Repertoire, von der Renaissance bis zur Frühklassik. Zu ihren aktuellsten Erfolgen gehört ein 2. Preis beim  XVI. Biagio-Marini Wettbewerb 2015 im Rahmen der 37. Sommerakademie in Neuburg an der Donau und ein 2. Preis beim „Gebrüder Graun Wettbewerb“ in Bad Liebenwerda 2016.

Filip Rekieć

Der polnische Violinist Filip Rekieć studierte Barockvioline und Barockviola bei Prof. Pauline Nobes (und moderne Violine bei Prof. Grigori Zhislin) an der Musikhochschule Würzburg und and der Karol Lipinski University of Music in Breslau, bei Prof. Bartosz Bryła. Neben seiner Tätigkeit im Ensemble Interrogatio ist er Mitglied des Barockorchesters Holland Baroque. Er hat an Meisterkursen bei Gottfried von der Goltz und Antoinette Lohmann teilgenommen.

Momentan ist er ein Masterstudent (Historische Interpretationspraxis) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, Klasse Prof. Mechthild Karkow.

Filip Rekieć spielt auf einer Barockvioline, die 1683 von Cornelis Kleynman gefertigt wurde. Dabei handelt es sich um eine Leihgabe aus der Sammlung „The Dutch Musical Instruments Foundation“.

Sofija Grgur

Die in Sarajevo geborene Musikerin ist eine gefragte Orgel- und Cembalosolistin. Als Stipendiatin des serbischen Bildungsministeriums kam sie von der Musikhochschule Belgrad mit Orgeldiplom im Jahr 2009 nach Würzburg. In Würzburg erwirbt sie Orgel Konzert Diplom, Kirchenmusik Bachelor und Kunstlerische Diplom / Cembalo (Historische Tasteninstrumente) in der Klasse von Prof. Christoph Bossert und Lucy Hallman Russell. Aktuell studiert sie Master Cembalo (H.I).

Sie ist Stipendiatin des Fonds für junge Talente der Republik Serbien 2009/11., der Leni-Geissler-Stiftung, der Musikalischen Akademie Würzburg, des STIBET Stipendien Programm des DAAD und der Soroptimist Stifftung. Im Jahr 2005 gewann sie bei einem Wettbewerb den Spezialpreis für ihre Interpretation der Stücke von J. S. Bach und bekam die Einladung zum Konzert in der Basilika St. Florian auf Bruckner Orgel. Sie war die Finalistin bei der Internationalen Biber Wettbewerb in ST. Florian 2015, Österreich (solo und Ensemble Kategorie, mit Anerkennung für herausagendes Continuospiel (Ensemble Interrogatio ) und eine von 6 Finalisten bei der Internationalen Jurow Competition for Harpsichord, Oberlin, USA , März 2016.

Ab September 2017 beginnt sie ein Masterstudium (Historische Improvisation) an der Schola Cantorum Basiliensis.